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Vom Erlenteich zur Wallgasse Drucken E-Mail
Samstag, den 23. September 2017 um 07:58 Uhr

Der Erlenteich mit Fontäne in der Nachmittagssonne. ©Foto: privat | nhDer jüngste Stadtrundgang mit Bürgermeister Stephan Paule führte durch das „Erlenquartier“
ALSFELD. Zahlreiche neuralgische Punkte konnten Bürgerinnen und Bürger beim jüngsten Stadtrundgang im Bereich Erlen, An der Bleiche, Hofwiesenweg, Walkmühlenweg und Wallgasse kennenlernen.

Bei angenehmen Witterungsverhältnissen hatten sich einige Alsfelder Bürger eingefunden, um zusammen mit dem Bürgermeister, der Presse und einem Vertreter des Bauamtes der Stadt Alsfeld den Rundgang durch das „Erlenquartier“ zu unternehmen.

Erste Station war der Erlenteich, der nach der Schlammbeseitigung und einiger Neugestaltungsarbeiten wieder in neuem Glanz erstrahlt. Der Bürgermeister erläuterte nochmals den Werdegang der Reinigungsarbeiten und die damit verbundenen Umstände. Auf Höhe des Erlenbades wurde eine geringe Besucherzahl trotz angenehmen Wetters festgestellt. Alle waren sich einig, dass das beste Rezept für einen dauerhaften Erhalt des Schwimmbades, gute Besucherzahlen seien.

Auch die Erlenwiese, mit ihrem hohen Freizeitwert wurde besichtigt und es konnte festgestellt werden, dass dieser Bereich eine recht hohe Resonanz in der Bevölkerung genießt. Dabei wurde der komplette Rückbau des Jungfernsteges von den anwesenden Teilnehmern als sehr traurige Tatsache zur Kenntnis genommen. „Schade, dass es dieses Brückchen nicht mehr gibt,“ bedauerte ein alter Alsfelder. Bei der großen hölzernen Radfahrer- und Fußgängerbrücke, über die Schwalm wurde der Bedarf für weitere Unterhaltungs- und Pflegemaßnahmen festgestellt und auch zugesagt.

Am Fußgängerweg von der Bleiche zum Hofwiesenweg. Hier sind auch die Grundstückseigentümer gefragt. ©Foto: privat | nhDie nächste Station führte die Gruppe zum Fußgänger-Verbindungsweg zwischen den Straßen An der Bleiche und dem Hofwiesenweg. Ein Durchkommen war durch einwachsende Äste und Sträucher immer mehr eingeschränkt, auch die Pflege durch die angrenzenden Grundstückseigentümer ließ zu wünschen übrig. Der Bürgermeister kündigte an, dass vom Ordnungsamt entsprechend die Nachbarn auf ihre Reinigungs- und Pflegepflicht hingewiesen werden.

Eine sehr anregende Diskussion ergab sich am Hofwiesenweg. Der Bürgermeister berichtete, dass eine grundhafte Sanierung des Hofwiesenwegs unumgänglich sei und in der langfristigen Investitionsplanung eingeplant wurde. Insbesondere das Thema Straßenbeitragspflicht für diese Maßnahme und erforderliche Vorarbeiten durch Versorger und Stadtwerke wurden detailliert von Bürgermeister Paule erläutert und dargestellt.

Dass gesetzliche Vorgaben manchmal für den Bürger nicht nachvollziehbar sind konnte der Bürgermeister am Beispiel der Wallgasse erklären. Die Tatsache, dass die Wallgasse eine 30-km/h-Zone ist, habe zur Folge gehabt, dass markierte Fußgängerüberwege aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht zugelassen bzw. sogar verboten und zurückzubauen waren. Die anwesenden Teilnehmer konnten sich ein Kopfschütteln nicht verkneifen und wiesen darauf hin, dass das Tempo-30-Gebot sehr oft nicht eingehalten wird und die teilweise schon zurückgebauten Fußgängerüberwege da doch sehr hilfreich waren. Seitens der Stadt wurde die Prüfung weiterer Maßnahmen zur Abhilfe, insbesondere im Bereich des Fußweges zum Hofwiesenweg, zugesagt.

Den Abschluss fand der Ortsrundgang am Walkmühlenweg mit dem Hinweis einiger Teilnehmer, dass ein paar mehr Ruhebänke im Stadtgebiet wünschenswert wären, gerade ältere Mitbürger vermissen solche Ruhemöglichkeiten. Bürgermeister Stephan Paule bedankte sich abschließend bei den Teilnehmern für die sehr angeregte Beteiligung. (pm)

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