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Nix ist G.u.T… Drucken E-Mail
Mittwoch, den 18. Oktober 2017 um 13:05 Uhr

Engin Eroglu ©Archivfoto: privat | nhSCHWALMSTADT. Der Gewerbe- und Tourismusverein (G.u.T) der größten Stadt, mit der größten Kaufkraft und dem höchsten Einzelhandelsumsatz im Schwalm-Eder-Kreis sowie einer nicht unerheblichen Anzahl an Tages- und Mehrtagesgästen, steht möglicher Weise vor dem Aus.

Ein neuer Vorsitzender wurde nicht gefunden, weil – zumindest gestern Abend - niemand dafür kandidieren wollte. Die Neuwahlen wurden von den etwa 25 anwesenden Mitgliedern einmütig aus der Tagesordnung gestrichen und damit – vorerst – die Führungslosigkeit verhindert.

Nächster Versuch am 21. November

„Ich lade für den 21. November 2017 zu einer weiteren Mitgliederversammlung ein“, kündigte der bis dahin noch amtierende Vorsitzende, Engin Eroglu, an. Wenn sich dann erneut niemand findet? Dann gibt es noch eine zweite Einladung, satzungsgemäß mit einem einzigen Tagesordnungspunkt: der Auflösung des Gewerbe- und Tourismusvereins G.u.T. Er habe in der Situation um das tragische Ausscheiden von Gerald Näser für zwei Jahre zugesagt und diese Zeit sei jetzt um, so die Erklärung von Engin Eroglu.

Gerade drei Jahre ist GuT alt. Ein Meilenstein im Stadtmarketing sollte es sein, als sich 2014 die Gewerbevereine von Treysa und Ziegenhain auflösten und zusammen mit der Stadt Schwalmstadt, die ihre touristischen Aktivitäten hier einbringen wollte, den neuen Gewerbe- und Tourismusverein gründeten. Die finanziellen Mittel der Stadt zur Tourismusförderung wurden neu definiert, um einen Stadtmanager einstellen zu können. Eigentlich begannen an diesem Punkt bereits die Probleme.

Halbe Sachen und alte Hüte?

Der geschäftsführende Schatzmeister, Thomas Kölle, stellte sinnstiftend fest: „Wir haben keine Wählscheibe mehr, sondern eine andere Zeit.“ In der Tat, denn im Zeitalter von Internet, Online-Shopping, Online- und Direktmarketing, Online-Preisvergleichen und Online- Qualitäts-Checks sowie zunehmend professionellem Citymarketing in vergleichbaren Einkaufsstädten, ist ein professionelles, vorausschauendes und innovatives Stadtmarketing überlebenswichtig. Wenn der Online-Handel Verbraucherdaten statistisch auswertet und in Echtzeit mit seinen Kunden kommuniziert, kann eine Stadt kaum mit Gesprächsrunden und Rundschreiben dagegenhalten.

Während die in der Kaufkraftbindung erfolgreicheren Städte – wie z.B. Fritzlar – zumeist den Weg gehen, sich in einem Stadtmarketingverein zusammen mit Handel, Dienstleistung und Handwerk zu engagieren und dort subsidiär eine Geschäftsführung zu finanzieren, haben die politischen Gremien in Schwalmstadt entscheiden, das besser zu können und den Stadtmanager seitens der Stadt einzustellen. Der neue Verein war von diesem Moment an weitgehend sich selbst überlassen. Der Stadtmanager bekam kein echtes Budget und sollte in dieser Konstruktion möglichst viele Wunder vollbringen.

Die Signale kamen früh: Der erste Schwalmstädter Stadtmanager, Alexander Dupont, konnte als Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nicht offiziell für G.u.T sprechen. Vorstandsmitglied und Steuerberater Matthias Otte stellte fest, dass die Buchführung in einem umsatzsteuerpflichtigen Verein den Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements sprengt. Kassenchef Thomas Kölle signalisierte früh, dass Umsatzsteuervoranmeldungen nicht nebenbei zu erledigen seien, gab sein Vorstandsmandat einen Tag vor Duponts Kündigung als Stadtmanager auf und führt die Kasse seitdem allerdings pflichtbewusst weiter, weil inzwischen alle Steuerberater und angesprochenen möglichen Nachfolger ablehnten oder aus persönlichen Gründen ablehnen mussten.

Karosserie ohne Motor

Eine Situation, die Engin Eroglu mit Blick auf die dennoch geordneten Finanzen des Vereins mit der Feststellung zusammenfasste: „Wir haben einen Oberklassewagen mit intakter Karosserie aber ohne Motor.“

Der neue Verein, eben größer als die alten Vereine HGV Treysa und GV Ziegenhain, ist aber unter der Voraussetzung entstanden, dass die Stadt unterstützt, die schließlich jahrelang auf den Zusammenschluss gedrängt hat. Ohne einen neuen Stadtmanager und mit Verzicht auf professionelle Strukturen, wird die Arbeit im GuT aber kaum sinnvoll möglich sein. Der noch amtierende Vorstand habe dem Magistrat nach der Kündigung Duponts die Situation geschildert und schriftlich nach einer Lösung angefragt. Er habe zudem darum gebeten, dass der Bürgermeister – laut Satzung sowieso automatisch mindestens stellvertretender Vorsitzender – den Vorsitz übernimmt. Ein Brief, auf den auch nach Monaten noch keine Antwort vom Magistrat erfolgte. Warum, konnte auch Bürgermeister Stefan Pinhard nicht erklären: „Wir machen Notfallmanagement, ich habe einen Mitarbeiter der Stadt für die Organisation der Feste abgestellt.“

Magistrat und Bürgermeister spüren wenig Verantwortung

Dass der Bürgermeister Vorsitzender wird? Die Auffassung Stefan Pinhards, „der Vorsitzende muss Gewerbe im Blut haben“, deckt sich mit einem Magistratsbeschluss aus dem Jahr 2016, also noch vor seiner Amtszeit, wonach der Bürgermeister nur Stellvertretender Vorsitzender werden darf. Thomas Kölle dazu: „Sie könnten aber Tourismus im Blut haben“. Ob ein Magistratsbeschluss die mitgetragenen, satzungsgemäßen Gepflogenheiten eines Vereins per Beschluss aushebeln kann, ist eine andere, bisher nicht erörterte Frage.

Zur bisherigen Nichtbesetzung der im Haushalt verankerten Stadtmanagerstelle und dem Magistratsbeschluss, äußerte sich Magistratsmitglied Burkhard Walz: „Der Verein muss sich - wie jeder andere Verein – selbst organisieren.“ Eine Haltung, die durchaus polarisiert. Engin Eroglu stellte fest: „Die Stadt bekommt 5 Millionen Euro Gewerbesteuer von uns und dafür erwarte ich auch etwas!“ Bereits zuvor hatte er deutlich gemacht: „Es ist ein Verein zum Wohle der Stadt und viele Politiker haben noch nicht verstanden, dass hier die Gewerbetreibenden harte Arbeit leisten!“ Immerhin entstehen hier auch die Arbeitsplätze in der Stadt.

Gewerbe oder Tourismus am Tropf?

Gewerbesteuerzahler gehen der Stadt seit vielen Jahren immer mal wieder von der Stange und das mit dem Hotel für die vielen Touristen, welche die Reformationsstadt anlocken soll, klappt gerade auch nicht. Am Ende wird es egal sein, ob Tourismus oder Gewerbe aus dem Tropf ins Blut gelangt. In einer Zeit, in der die Menschen einen Elektromarkt in der Stadt nur deshalb so vehement fordern, weil sie die Geräte wenigstens einmal anfassen und ihre Farbe begutachten wollen, bevor sie diese dann sowieso im Internet bestellen, bedarf es eines intelligenten Plans, um die Zukunft zu gestalten. Der dürfte gerade ziemlich weit weg sein.

Hilfe ist vom Magistrat nicht zu erwarten. Bürgermeister Pinhard beschränkt sich auf das Praktische - er hat in der Stadtsparkasse eine Mitarbeiterin gefunden, die im Nebenjob die Buchführung machen würde. Verantwortungsbewusstsein, zumindest gestalterisch mitwirken zu wollen und eine Lösung zu finden, existiert entweder nicht oder wird bisher geheim gehalten. Und das Gewerbe? Engin Eroglu zur Situation: „Wir machen unsere Arbeit trotz der Stadt!“ Von den wirklich großen Frequenzbringern in Schwalmstadt war allerdings kein Vertreter anwesend und insgesamt nicht einmal 15 Prozent der Mitglieder. Wenn es zur Auflösung käme, wäre selbst dafür die notwendige Mehrheit nicht in Sicht.

Ein Hoffnungsträger?

Eine Hoffnung besteht. Jörg Möller (Stadtbäckerei Möller) kann es sich vorstellen, aktiv zu werden. Dann würde er aber die Zeit bis zur nächsten Versammlung nutzen wollen, um andere mögliche Vorstandskollegen zur Mitarbeit gewinnen zu können.

Vollständig entlastet werden konnte der bisherige Vorstand nicht, weil es unterschiedliche Versionen über die Abrechnung des Michaelismarktes gibt. Laut Marktmeister Gerold Stiebeling ist die Abrechnung bereits erfolgt, laut Thomas Kölle erst Dienstagmorgen und nicht in einem prüffähigen Zustand. Auch das bleibt bis zur nächsten Sitzung offen. (rs) 

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Kommentare   

 
+49 # Vito 2017-10-18 13:23
Mit Pinhard läuft in der Stadt nix. Er kann nicht moderieren.

Die verantwortungsl ose Wahlentscheidun g der Schwalmstädter führt uns in die Katastrophe.
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+58 # Es 2017-10-18 14:00
Peinlich!

Überall klappt um Schwalmstadt wenigstens irgendwas. In Schwalmstadt bekommt man den Eindruck, dass es nur noch bergab geht. Die Stadt braucht endlich eine starke Führungsfigur.
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-81 # mustafa 2017-10-18 15:37
Engin Eroglu ware der beste Bürgermeister kanditat für unsere Stadt
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+33 # nicht dieser Typ 2017-10-18 21:11
spinnst Du?
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-61 # mustafa 2017-10-18 21:45
zitiere nicht dieser Typ:
spinnst Du?

Wieso soll ich spinnen? Wir leben in einer demokratie egal welche herkunft man hat oder religion dieses land gehort uns allen. Deutschland ist bunt und wird fur immer bunt bleiben.
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+51 # Alfred 2017-10-18 15:51
Schwalmstadt oh Du mein geliebtes Schwalmstadt, was passiert mit Dir? Keiner mehr scheint sich wirklich für Dich zu interessieren. Jeder scheint sich selbst der Nächste...
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+42 # Frei 2017-10-18 19:19
Dass es niemanden interessiert, würde ich nicht behaupten. Einige kämpfen ja noch. Aber anscheinend fehlt da ein Zahnrad im Getriebe.
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+12 # Ens 2017-10-20 12:24
"Das Herz schlägt noch, aber das Hirn ist tot"
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+50 # Hase 2017-10-18 17:16
Schade...schade
Was wurde uns die Gründung des GUT so schmackhaft gemacht.
Die Gewerbevereine Treysa und Ziegenhain aufgegeben, in der Hoffnung, es tut sich was im Stadtmarketing . Ein Stadtmanager wurde eingestellt,der mit Energie und Ideen an seine Aufgabe heranging, aber doch irgendwie blockiert wurde.
Wie schon in einem Kommentar erwähnt, in den Nachbarstädten klappt dies doch auch. Warum in Schwalmstadt nicht?
Jedes Geschäft zahlt eine Menge Umsatzsteuer, dafür müsste man doch einen Stadttmanager beschäftigen können?
Unsere Stadtfeste sind seit Jahren gleich.. da hinken wir der Zeit hinterher..scha de ... schade
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-32 # egonolsen 2017-10-18 19:01
Treysa und Ziegenhain passt auch nicht zusammen. G.u.t so!
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+16 # Frei 2017-10-18 19:11
Aber wir haben ein Naturlehrgebiet .
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+37 # WissenSe 2017-10-18 20:45
Und mittlerweile auch eine Herrenabteilung im C und A!
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+30 # einer aus der schwal 2017-10-18 20:01
Peinlich was in unserer Stadt seit Jahren passiert. So wird es nie aufwärts gehen. Und hier sind alle Schuld!
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0 # LIesel 2017-10-18 21:27
Warum setzen sich nicht mal die Vorsitzenden der Fraktionen im Stadt Parlament zusammen und versuchen sich zu einigen, eine gemeinsame STrategie zu entwickeln, wie man den Bürgermeister dazu bringt, die Amtsgeschäfte so wahrzunehmen, dass etwas dabei herauskommt. Wenn der Bürgermeister nichts mehr, gegen das Parlament nichts entscheiden. Dazu müssen alle Fraktionen ihre eigenen Ambitionen zurückstellen.
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+19 # Frei 2017-10-18 21:50
Die Wähler haben ihn gewollt. Jetzt sollen es “die Fraktionen“ wieder gerade biegen.
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-6 # LIesel 2017-10-19 09:21
Wer denn sonst, die einzign die eine Legimation haben sind gewählte Stadtverordnete .
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+26 # Frei 2017-10-19 09:36
Der Bürgermeister wird alleine von den Bürgern gewählt oder abgewählt.
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-1 # LIesel 2017-10-19 15:01
Natürlich können die Bürger den BGM wählen, aber das ABwahlverfahren , muss von STadtverordnete n eingebracht werden, dann kann das Abwahlverfahren in Gang gesetzt werden. Die Abwahl erfolgt auch durch die Stadtverordnete nversammlung, erst wennd er Bgm abgewählt ist, kann ein neuer gewählt werden.
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+9 # elwood 2017-10-19 10:28
Die Fraktionen haben ihre Ambitionen deutlich zurück gestellt. CDU, FDP, Freie Wähler und Teile der Grünen haben mit Herrn Pfau einen Kandidaten unterstützt, der parteiübergreif end angetreten ist. Ein verwurzelter, erfahrener Mann mit guten Verbindungen und Durchsetzungsvermögen.
Die Antwort der Schwalmstädter war die Wahl eines unbekannten Verwaltungsmens chen ohne Netzwerk, ohne Erfahrung, ohne Entscheidungsko mpetenz, ohne Begeisterungsfä higkeit, ohne Ausstrahlung und ohne Rhetorik.
Das sollte wohl ein Denkzettel werden, gegen was auch immer.
Ich glaube nicht, dass in dieser seltsamen Stadt noch jemals ein kompetenter Mensch das Amt das Bürgermeisters anstreben wird. Der Zug ist abgefahren.
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+6 # lars 2017-10-18 21:41
Leider immer noch kein Elektromarkt in Schwalmstadt
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+21 # kottleis 2017-10-18 22:29
Für den Vereinsvorsitz sollte G.u.T.schon selbst sorgen,denn dieser übernimmt viel Verantwortung.A us welchen Gründen werfen denn der jetzige Vorsitzende und der Schatzmeister plötzlich die Ämter hin? Den Bürgermeister in die Pflicht nehmen zu wollen ist doch lächerlich.Der neue Vorsitzende muss ein Gewerbetreibend er sein,derjenige vertritt die Interessen und sollte mit dem Magistrat bzw.mit der Stadt zusammenarbeite n.
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+25 # Familienvater 2017-10-18 23:32
zitiere Vito:
Mit Pinhard läuft in der Stadt nix. Er kann nicht moderieren.

Die verantwortungsl ose Wahlentscheidun g der Schwalmstädter führt uns in die Katastrophe.

Da kann ich Ihnen nur Recht geben.Neuwahlen wäre ein Thema.Da fällt mir Herr Reinhard Otto von der CDU Schwalmstadt und Herr Detlef Schwierzeck von der SPD Schwalmstadt ein. Die verantwortungsl ose Wahlentscheidun g der Schwalmstädter ist unser Untergang. Sie bringen es auf den Punkt.
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-6 # einer aus der schwal 2017-10-19 09:02
zitiere Familienvater:
zitiere Vito:
Mit Pinhard läuft in der Stadt nix. Er kann nicht moderieren.

Die verantwortungslose Wahlentscheidung der Schwalmstädter führt uns in die Katastrophe.

Da kann ich Ihnen nur Recht geben.Neuwahlen wäre ein Thema.Da fällt mir Herr Reinhard Otto von der CDU Schwalmstadt und Herr Detlef Schwierzeck von der SPD Schwalmstadt ein. Die verantwortungslose Wahlentscheidung der Schwalmstädter ist unser Untergang. Sie bringen es auf den Punkt.


Beide haben es schon versucht und waren nicht gewollt von den Bürgern. Warum sucht man die Schuld nur beim Bürgermeister? Vielleicht sollten die Parteien endlich mal wach werden und anders denken. Diese haben doch Jahrelang Fehlentscheidun gen im Parlament zugestimmt.
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+35 # Dornfelder 2017-10-19 08:58
zitiere Hase:
Jedes Geschäft zahlt eine Menge Umsatzsteuer, dafür müsste man doch einen Stadttmanager beschäftigen können?


Die Umsatzsteuer geht an den Bund, nicht an die Stadt. Lediglich die Gewerbesteuer treibt die Stadt/Gemeinde selbst bei.
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+34 # dampflok 2017-10-19 10:00
Die Parteien werden bestrebt sein, einen anderen Bürgermeister wählen zu lassen. Dazu ist erst ein Abwahlverfahren notwendig, das schon im Gespräch ist. Geeignete Kandidaten stehen in den Starlöchern. Herr Pinhard enttäuscht auf ganzer Linie. Ein Mann ohne Anspruch an sich selbst oder die Verwaltung, ohne Fantasie, Moderations- und Gestaltungswill en.
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+32 # Vorsitz 2017-10-19 12:17
Es geht hier gar nicht wirklich um den ersten Vorsitzenden und den Kassierer. Diese werden sich finden lassen sobald die Stadt eine vernünftige Unterstützung des Gewerbevereins bzw des Stadtmarketings einleitet. Und hier sind jetzt alle gefragt, hier muss eine klare Willensentschei dung des Parlamentes her. Möchte man das Marketing in dieser Stadt unterstützen, dann muss man auch jemanden dafür einstellen. Außerdem müssen Ressourcen zur Verfügung stellen. Man kann nicht erwarten dass sich der Einzelhandel in Schwalmstadt entgegen dem bundesweiten Trend positiv entwickelt, wenn man nicht bereit ist etwas zu investieren. Die vielen Leerstände sprechen schon Bände. Das wird nicht besser das wird noch viel schlimmer wenn nicht bald das Ruder rum gerissen wird. Schade dass hier niemand das als seine Aufgabe sieht. Die Gewerbetreibend en alleine werden das nicht stemmen können. Die Vorstände leisten schon viele hundert Stunden ehrenamtliche Arbeit, was aber fehlt ist die koordinierende Stelle. Das hat er Dupont am Anfang auch sehr gut hinbekommen, dann wurde er eingebremst und durfte für G.u.T. nicht mehr tätig sein. Seitdem ist das Schiff in Schieflage. Es wäre alles relativ einfach, wenn man versuchen würde in eine Richtung zu arbeiten und nicht die Neidgedanken nach vorne stellen würde. Offensichtlich ist man immer noch der Meinung, dass die Gewerbetreibend en nur aussuchen müssen welchen ihrer vielen goldenen Löffel sie mal in die Hand nehmen. Diese Zeiten sind aber längst vorbei.
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-28 # egonolsen 2017-10-19 12:27
Am besten wieder die SPD.Sie hat das über Jahrzehnte gut gemacht.Oder die CDU die war ja bei der letzten Wahl schon mit mehreren Anwärtern vertreten :lol:
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+1 # MeisterSchwalmEder 2017-10-19 12:59
Was hat der Interimsvorstan d unternommen um das was feststeht zu ändern?
Immerhin 2 Jahre ?
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+11 # Vorsitz 2017-10-19 14:08
Das ist relativ schnell beschrieben. Der interimsvorstan d hat bei der Stadt bzw dem Bürgermeister gebittet und gebettelt eine Struktur herzustellen, die tragfähig ist. Es war von Anfang an klar dass dieser Verein nicht rein auf ehrenamtlicher Basis gestemmt werden kann. Allerdings ist es nicht auf viel Gegenliebe gestoßen. Stattdessen wurde der Gewerbeverein gerne mal als Kaninchenzüchte rverein diffamiert. Wobei ich nichts gegen Kaninchenzüchte r habe. Daran merkt man, dass nicht verstanden wurde, dass dieser Verein am Wohl der Stadt mitarbeitet. Es handelt sich eben nicht um irgendeinen Verein der sich selber tragen muss. Sondern es ist eine gemeinschaftlic he gesellschaftlic he Aufgabe. Aber das wird man erst verstehen, wenn die Strukturen endgültig zerfallen sind. Dann werden alle jammern warum die Straßen nicht gekehrt werden, warum keine Schaufenster beleuchtet sind, warum keine Weihnachtsbäume aufgestellt werden, warum keine Stadtfest mehr stattfinden. Aber dann wird es zu spät sein die Uhr zurückzudrehen. Schade aber so wird es wohl jetzt kommen.
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+9 # Alsfelder 2017-10-19 15:03
Eigeninitative scheint nicht gerade die Stärke des Schwalmstädter Einzelhandels zu sein.
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+3 # elwood 2017-10-19 15:51
Es geht hier um Stadtmarketing, nicht nur um den Einzelhandel.
Aber Ihre Unwissenheit verdeutlicht das Problem dieser Stadt.
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+17 # elwood 2017-10-19 15:53
Der Einzelhandel hat sogar alles weiter geführt. Frühlingsmarkt, Michaelismarkt, Rotkäppchensonn tag, Moonlightshoppi ng usw.
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-14 # Alsfelder 2017-10-19 16:47
Dann ist ja alles super in Schwalmstadt.
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-8 # dampflok 2017-10-19 13:35
Nix G.u.T es
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-8 # Cezanne 2017-10-20 10:53
Selber Schuld!!
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-1 # franz muenchinger 2017-10-20 14:21
wenn das mit schwalmstadt soweiter geht,dann wird es schlimm enden.
überall leerstand von gewerbeflächen und es kommt nicht wirklich was zustande.
auch im privaten bereich gibt es viel leerstehende häuser.
leider werden die grossen investoren nicht wirklich kommen. :(
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+5 # elwood 2017-10-20 16:07
Sie haben doch den Bürgermeister hier groß beworben, mit dem sich alles ändert.
Irgenwie tut es das ja auch.
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-6 # franz muenchinger 2017-10-20 22:03
hallo elwood,
es liegt ja nicht nur am bürgermeister alleine.
das problem sind doch die stadtverordnete n und das ganze partei gemache.
aber mir kanns ja vollkommen wurscht sein.
war nie ein treeser und ein schwälmer bin ich schon gleich garnicht.
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-10 # Simsalabim 2017-10-20 15:46
Engin wird sowieso irgendwann Bürgermeister von Schwalmstadt. Da könnt ihr so viel Daumen runter klicken wie ihr wollt! Der ist mehr Schwälmer als so mancher von Euch Deutschtümlern! Er übernimmt den Vorsitz nicht, weil er nicht der Sündenbock sein will und sowieso jetzt schon gnadenlos überarbeitet ist. Das Schicksal von Herrn Dupont will er sich ersparen. Kann ich verstehen.
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+15 # Holger Krause 2017-10-20 18:08
Hallo Simsalabim,
die Fähigkeiten hätte Engin sicher. Aber wir werden es nicht mehr erleben. Schon als sich Dr. Longo (italienische Wurzeln) zur Wahl gestellt hat man in der Schwalm getuschelt, ein Italiener, nee das geht gar nicht. Trotzdem hatte er als Nicht-Schwälmer ein beachtliches Ergebnis erzielt. Engin, der besser deutsch als türkisch spricht, vorbildlich integriert ist, ist und bleibt in den Augen vieler hier nur de jure ein Deutscher. Er kann tun was er will er heisst halt nicht Hans Meier oder Hermann Schmidt. So wie ihm geht es vielen mit ausländischen Wurzeln. Warum? Weil wir uns ja selbst mit der Integration der eigenen Landsleute schwertun. Nach dem Krieg mit den Flüchtlingen aus Sudetendeutschl and usw. Fast Drei Jahrzente nach der Wiedervereinigu ng reden wir immer noch von Ossis & Wessies.

So liebe Drücker der roten Daumen, jetzt schlägt eure Stunde, nur zu, das ist doch einfacher als sich mit der Realität auseinanderzuse tzen.
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+2 # Simsalabim 2017-10-20 21:37
Naja... weder der Name Pinhard noch Schwierzek klingen nach deutschen Wurzeln. ;) Die Zeiten ändern sich. Wir sind jung, wir haben Zeit... vor allem in der Schwalm! Auf Bundesebene gibt es bereits Abgeordnete mit Nachnamen, die auf einen Migrationshinte rgrund hinweisen, was keinen Menschen mehr interessiert. Das kommt auch hier irgendwann noch an. Time is on our side! Ich würde Engin wählen! Der ist jung, dynamisch, steckt voller Ideen und Engagement. Vor allem ist er Schwälmer! Name hin oder her! Namen sind bekanntlich Schall und Rauch. Das wusste schon der alte Goethe... wann war das gleich? Ach ja: vor weit mehr als 200 Jahren!!
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