Ersties trafen sich in Treysa Drucken
Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 08:45 Uhr

Die beiden Erstie-Lotsen Moritz Kairo und Sebastian Maaßen mit den beiden Erstsemesterinnen Kristina Lutz und Therese Aßmuth (von links) an der Murmelbahn. ©Foto: Hephata | nhTREYSA. 370 Erstsemester nahmen im Oktober an der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) ihr Studium in den Bachelor-Studiengängen Soziale Arbeit, Inclusive Education, Childhood Studies oder Pflege und Gesundheitsförderung auf.

52 davon am EHD-Studienstandort Hephata in Schwalmstadt-Treysa. Für alle gemeinsam fand kürzlich an einem Wochenende die sogenannte Erstie-Tour auf dem Hephata-Stammgelände statt. 100 Erstsemester kamen.

Doch warum Treysa? Die weitaus meistens Studierenden der EHD lernen in Darmstadt und kommen vielleicht zu Blockwochenenden mal an den kleineren Standort auf dem Hephata-Stammgelände. „Zum einen, weil hier nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensort ist. Zum anderen, weil Hephata auch ein potentieller Arbeitgeber nach dem Studium sein kann“, so Pascal Marggraf. Marggraf ist Mitglied in Hephatas Allgemeinen Studierenden Ausschuss (HAStA), gemeinsam mit Kommilitonin Gesine Wünsch sowie 40 weiteren Studierenden der beiden Standorte in Darmstadt und Treysa organisierte er die Kennenlerntage auf dem Stammgelände der Hephata Diakonie.

Die Erstsemesterinnen Therese Aßmuth, Hanna Brüning und Kristina Lutz (von links) an der Murmelbahn. ©Foto: Hephata | nhFrüher fand die sogenannte Erstie-Tour abwechselnd in Darmstadt oder Treysa statt, um beiden Standorten gerecht zu werden. Seit ein paar Jahren dann nur noch in Treysa, allerdings in der Innenstadt. „Dieses Jahr waren die Kennenlerntage zum ersten Mal auf dem Stammgelände Hephatas, die teilnehmenden Erstsemester und Helfenden haben hier auch geschlafen“, erklärte Marggraf. „Das ist wichtig, denn hier wird Soziale Arbeit gelebt.“

Davon überzeugte sich auch Julianna Firus (20) aus Darmstadt. „Ich habe schon im Internet von Hephata gelesen und finde es jetzt cool, kennenzulernen, weil hier der Campus ins Alltagsleben integriert ist“, so die Erstsemesterin. Die 20-Jährige hat sich für ein Studium an der EHD unter anderem deswegen entschieden, weil hier ein integriertes Auslandssemester verpflichtend ist. Stella Berker (20) aus Rödermark hat sich ebenfalls für ein Studium an der EHD in Darmstadt entschieden. Die Kennenlerntage in Treysa fand sie trotzdem gut: „Hier in Treysa kann ich auch Blockseminare belegen, Studenten von hier können das umgekehrt auch in Darmstadt. Da ist das eine gute Möglichkeit, sich schon mal kennenzulernen.“

Erstsemesterin Julianna Firus am Polo-Parcours ©Foto: Hephata | nhUm das Kennenlernen zu erleichtern, wurden die 100 Erstsemester in 20 Gruppen eingeteilt, von denen jeweils wiederum zwei ein Team bildeten. Die Teams absolvierten dann Geschicklichkeits- und Gruppenspiele an zehn Stationen auf dem Stammgelände. Unter anderem galt es eine Glasmurmel mit einer mobilen menschlichen Murmelbahn 100 Meter weit zu transportieren, ein Buchstabenrätsel zu lösen oder auch eine Art Polo-Parcours zu absolvieren. Außerdem wurde abends zusammen gerillt und am nächsten Morgen gemeinsam gefrühstückt. Pascal Marggraf: „Informationen zum Studium und den beiden Standorten gibt es während der Einführungswoche noch an anderer Stelle. Uns ging es hier darum, sich kennenzulernen und mit dem Standort vertraut zu machen.“ (red) 

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