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Gedenkstein für den letzten Festungskommandanten Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. September 2017 um 21:38 Uhr

©Foto: Gerhard Reidt | nhDenkmal am »kleinen« Paradeplatz in Ziegenhain eingeweiht
ZIEGENHAIN. Nach seinem Tod im Jahr 1807 wurde der letzte Festungskommandant zunächst auf dem Friedhof nh24 Fotostreckeder Stadt hinter der alten Grundschule bestattet. Der Grabstein wurde dann zum neuen Friedhof an der Julius-Paulus-Anlage versetzt.

Viele Jahre hat der Gedenkstein, fast unbemerkt, dort gestanden. Die Jahre hatten bereits sehr an seinem Aussehen gezehrt. Nun hat das, von Steinmetzmeister Martin Röhling aus Nidda aufwendig restaurierte Denkmal, einen würdigen Standort gefunden und bietet den Gästen der alten Festungsstadt einen weiteren Zeugen der Geschichte dieser Stadt. Die Arbeiten für den Sockel und das Aufstellen wurden vom Bauhof der Stadt Schwalmstadt unter Leitung von Uwe Knierim organisiert. Die Initiative ging vom Arbeitskreis Festung Ziegenhain aus. 

©Foto: Gerhard Reidt | nh24Für die Unterstützung der Maßnahme danke der Vorsitzender des Arbeitskreises, Bernd Völker, dem Bürgermeister Stefan Pinhard, stellvertretend für Pinhards viel zu früh verstorbenen Vorgänger Dr. Gerald Näser, der das Projekt maßgeblich gefördert und mit angeschoben hatte. Als besonderen Gast konnte Völker einen Nachfahren Kaspar Wilhelm Julius Freiherr Schenck zu Schweinsberg bei der Enthüllung des Denkmals begrüßen. Nach einem kurzen Grußwort von Schwalmstadts Bürgermeister erklärte Völker noch die Bedeutung der einzelnen Elemente auf dem Grabstein. 

Im Anschluss lud der Arbeitskreis Festung Ziegenhain die Gäste zu einer kräftigen Kartoffelsuppe in den Kugelkeller ein. Mit dabei auch wieder einige Akteure mit den historischen Uniformen der damaligen Soldaten. Die Uniformen wurden vom Arbeitskreis angeschafft und stammen aus den Requisiten des Films „Der Winter der ein Sommer war“. Einige Szenen des verfilmten Romans von Sandra Paretti spielten in der Festung Ziegenhain. Aribert Ley hatte sich für die Anschaffung der Uniformen eingesetzt, die zukünftig bei vielen öffentlichen Veranstaltungen gezeigt werden sollen. Als Reservist der Bundeswehr, hatte er seine Soldaten gut im Griff und sorgte mit klaren Kommandos für den nötigen Drill bei den »Soldaten« und Schmunzeln bei den Gästen. 

Bürgermeister Stefan Pinhard ©Foto: Gerhard Reidt | nhWer sich für die Geschichte des Gedenksteins interessiert, kann sich gerne bei einer Stadtführung durch die Festung Ziegenhain genauer informieren. Die Stadtführer werden die neue Attraktion ab sofort mit in die Erklärungen einbeziehen. Ein Grund mal wieder ein wenig Geschichte in Schwalmstadt-Ziegenhain zu studieren. Stadtführungen können im Büro der Touristinformation der Schwalm-Touristik unter 06691-207400 gebucht werden. (gr)

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