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Burschen im Jubiläumsjahr bei bester Laune Drucken E-Mail
Sonntag, den 06. August 2017 um 21:59 Uhr

Die Burschenschaft Niedergrenzebach ©Foto: Riebeling | nhZeltkirmes in Niedergrenzebach
NIEDERGRENZEBACH. 70 Jahre besteht sie nun schon, die Burschenschaft Niedergrenzebach. Das ist eine stolze Zeit für einen Verein, der naturgemäß – wie im echten Leben – auch stürmische Zeiten überstehen musste.

Ringsherum sind in den letzten Jahren einige Burschenvereine von der Bildfläche verschwunden, einige sind erfreulicherweise wiederauferstanden. In Niedergrenzebach ist man nun wieder in ruhigeren Fahrwassern angelangt und schaut zuversichtlich in die Zukunft.

Im vergangenen Jahr hatte man sich einen „Neustart“ auferlegt (wir berichteten) – mit Erfolg, wie es scheint. „Wir haben im letzten Jahr eine tolle Entwicklung durchgemacht, auf die wir alle gemeinsam stolz sein können“, meint Vorstandsmitglied Julian Schwalm und verweist auf die zunehmenden Aktivitäten des Vereins sowie auf die wachsenden Besucher- und Mitgliederzahlen. Man habe unter anderem neben einer gut besuchten Kirmes auch wieder einen besucherreichen Ostertanz veranstaltet, am Vatertag einen Wandertag mitsamt anschließendem öffentlichen Grillfest veranstaltet und auch einiges für die Mitglieder geboten, wie zum Beispiel eine Tagesfahrt nach Willingen. Am vergangenen Wochenende konnte man mit fast 50 Mitgliedern die eigene Kirmes bei den Freunden in Mengsberg anfeiern und sich schon einmal in Stimmung bringen.    

©Foto: privat | nhDementsprechend optimistisch ist man auch für die anstehende Kirmes, die am kommenden Wochenende vom 11. bis zum 13. August gefeiert wird und zu der die Kirmesburschen und –mädchen jedermann herzlich einladen. Das Programm habe man bewusst puristisch gehalten, man wolle sich auf das konzentrieren, was eine Kirmes eigentlich ausmache, meint Vorstandsmitglied Benjamin Fröhlich: „Die Menschen wollen einfach zusammenkommen, sich unterhalten, tanzen und ein paar ausgelassene Stunden erleben. Wir wollen ihnen dafür die richtigen Bedingungen bieten und einfach gute Gastgeber sein.“ Neben dem Tanz im klassischen Sinne am Freitag und Samstag dürfen sich die Besucher auf frische Cocktails aus der „Beach Bar“ freuen, die in gemütlicher Atmosphäre zum Verweilen einladen wird. Der Höhepunkt am Sonntag wird wieder der Frühschoppen mit Blasmusik sein, wobei auch im Anschluss nochmals mit Live-Musik der Tanzboden unsicher gemacht werden kann. Für die Kinder wird es – bei gutem Wetter – auch außerhalb des Zeltes zur Sache gehen; sie können sich auf der Hüpfburg austoben oder sich an der Torschussmaschine messen.

Im kommenden Jahr peilt man wieder einen Festzug an, der turnusgemäß alle zwei Jahre von vielen fleißigen Helfern und Mitwirkenden auf die Beine gestellt wird. Vorstandsmitglied Alexander Wickert blickt allerdings noch weiter in die Zukunft: „Uns wird es auch noch im 75. Jahr Bestehensjahr geben – Bei einem dreiviertel Jahrhundert lassen wir dann die Korken richtig knallen.“

Die Burschenschaft Niedergrenzebach bedankt sich bei allen Besuchern, Sponsoren, Helfern und Unterstützern der diesjährigen Kirmes und all denjenigen, die in den vergangenen 70 Jahren das Vereinsleben gefördert und maßgeblich mitgestaltet haben. (Julian Schwalm | pm)

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Kommentare   

 
-47 # Treeser 2017-08-07 15:51
Ich frage mich ob die Kirmes wirklich während der Kirmes in Treysa stattfinden muss. Es ist ja allgemein Bekannt, dass Treysa in den letzten Jahren einige Probleme bei der Organisation hatte aber allein schon wegen der Einwohnerzahl (und besonders Historisch gesehen) in jeglicher Hinsicht unterstützt werden muss. Die Hutzelkirmes hat seit vielen vielen Jahren wie die Salatkirmes ihr festes Datum. Für die Stadt wäre es im gesamten ein Vorteil wenn die Kirmesen an verschiedenen Wochenenden stattfindet. Wenn ich nun bedenke dass die Niedergrenzebac her Kirmes ihr Kirmesdatum fast jedes Jahr wechselt hätte man da ruhig etwas kollegialer Handeln dürfen. Gerade solchen Vereinen sollte die Geschichte im Gesamten eine Herzensangelege nheit sein. Warum die Stadtverwaltung hierbei keine Vermittlerrolle annimmt um die Interessen jedes Vereins zu schützen ist eine andere Frage. Würde während der Salatkirmes ein anderer Schwalmstädter Ortsteil ein größeres Fest abhalten wäre bestimmt nicht so eine Ruhe. Aber mit Treysa kann man es ja machen.
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+65 # Julian Schwalm 2017-08-07 18:03
Sehr geehrter Treeser, grundsätzlich haben Sie Recht, wenn Sie für einen kollegialen Umgang innerhalb aller Schwälmer Vereine plädieren. Wir können uns in diesem Fall jedoch von Vereinsseite nichts vorwerfen. Die Entscheidung für die Wiederbelebung der Treysaer Hutzelkirmes ist gefallen bzw. zumindest erst bekannt gemacht worden, als in Niedergrenzebac h längst alle Verträge unterzeichnet waren. Wir haben leider erst(und ausschließlich) aus der HNA von dem Vorhaben erfahren. Dass wir uns auf dieses Wochenende zurückgezogen haben, ist gerade einem kollegialen Ansinnen geschuldet gewesen: Dieses Wochenende ist im Schwälmer Kirmeskalender im weiteren Sinne "frei" geworden. Der frühere Termin - das letzte Wochenende im Juli - ist vor einigen Jahren von einem anderen Verein in der Schwalm für die dortige Kirmes, ebenfalls unter guten Gründen, besetzt worden. Ein "fast jährliches Wechseln" hat es bei uns nicht gegeben. Natürlich ist es uns eine "Herzensangeleg enheit", dass es möglichst allen Burschenschafte n und Veranstaltern im Umkreis gut geht. Insofern dürfen wir den Veranstaltern in Treysa auch gutes Gelingen und viel Erfolg wünschen. Hinsichtlich der Rolle der Stadt Schwalmstadt darf abschließend darauf hingewiesen werden, dass der Hutzelkirmes in Treysa eine Pressemitteilun g samt Grußwort des Bürgermeisters zuteilwurde - dies ist, mit verständlicher Ausnahme betreffend die Salatkirmes in Ziegenhain, bei den anderen Ortsteilen nicht der Fall. Daraus lässt sich ableiten, dass der Hutzelkirmes auch von Seiten der Stadt besonderes Augenmerk geschenkt wird.
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-67 # Zuschauer 2017-08-08 20:38
treysa ist ja wohl größerer als niedergrenzebac h !! nohrmal sollte man eure kirmes verbietten das ihr wann anders das macht und nicht mit unserer hutzelkirmes!!! !
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+48 # dealex 2017-08-08 23:30
Genau wegen Leuten wie dir, gehen alle lieber auf eine Dorfkirmes, als nach Treysa. Denk mal drüber nach.
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+19 # Altbursche 2017-08-10 10:57
Genau! Und jeder Schwälmer, der nicht freiwillig auf die Hutzelkirmes geht, wird von der Polizei zuhause abgeholt!!!!

Das Problem in Trees sind nicht die Gäste, nicht die Konkurenz anderer Burschenschafte n. Es sind die Kirmesburschen selbst.
Andere Burschenschafte n haben auch Probleme, die meistern diese ohne großartige Unterstützung der Stadt, helfen sich gegenseitig!
In Treysa hat man jahrelang verächtlich die Nase über die Dorffeste gerümpft und tut das auch heute noch.
Und die sollen jetzt wegen den Treesern zurückstehen... . Am A.....!
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+49 # Latcher 2017-08-07 16:38
Ich gebe Ihnen völlig recht,dass die treeser hutzelkirmes ihren festen Termin, man muss sagen,hatte.
Die treeser Hutzelkirmes hat sich selbst beerdigt.
Zudem feiern Die schwälmer Burschen eine weitere Kirmes. Ganz Schwalmstadt braucht keine brennende, sogar in trees will sie kaum jemand.
Als Ziegenhainer freut man sich über die erfolgreiche Arbeit in Niedergrenzebac h und wünscht dem Dorf und dem Verein ein tolle Kirmes.
Historisch betrachtet spielt die Kapelle in Niedergrenzebac h, evtl bekommen die treeser einen Korb Hutzeln von Niedergrenzebac h geschenkt.
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+18 # franz muenchinger 2017-08-09 18:40
mein "alter herr" war gründungsmitgli ed und ist "ehrenmitglied" bei den treeser burschen gewesen.aber nachdem man immer wieder gelder von seinem konto abgebucht hatte und ihn im alter von 84 jahren noch zum arbeitseinsatz eingeladen hatte war schluss mit lustig und ich habe im auftrag die mitgliedschaft mitsofortiger wirkung beendet.
die treeser burschen sind doch faktisch am ende.
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+33 # franz muenchinger 2017-08-08 09:16
bitte wo ist hier das problem ???
es kann und darf doch jeder für sich selbst und frei entscheiden auf welche kirmes er gehen möchte.
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