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Schwalm-Eder: Regen sorgt für Überschwemmung Drucken E-Mail
Samstag, den 12. August 2017 um 11:33 Uhr

Pumpen-Einsatz in Steina ©Foto: nh24 | Wittke-FotosHOMBERG/EFZE | WILLINGSHAUSEN | FRIELENDORF. Der Dauerregen der letzten 24 Stunden hat für zahlreiche Einsätze der Freiweilligen Feuerwehren gesorgt. In Steina schien sich die Lage zunächst zu stabilisieren, wie uns Gemeindebrandinspektor Ralf Lipphardt sagte.

Feuerwehrleute hatten vorsorglich Sandsäcke gefüllt und sie an markanten Stellen ausgelegt. Nachdem der Wasserstand des Bachs Steina nicht weiter anstieg, gingen die Feuerwehrleute davon aus, für die Nacht Ruhe zu haben. Später rückten nochmals 60 Willingshäuser Feuerwehrleute an. Die Kameraden öffneten Gullys, sperrten Straßen und pumpten einige Keller aus.

Ohe und Grenzebach treten über die Ufer

©Foto: Feuerwehr Frielendorf | nhInnerhalb weniger Stunden waren insbesondere die Pegel der Ohe und des Grenzebachs bedrohlich angestiegen. Während der Grenzebach knapp in seinem Bett blieb, trat die Ohe sowohl in Frielendorf als auch in Verna über die Ufer und verursachte in angrenzenden Gebäuden Schäden. Ebenfalls vom Hochwasser betroffen waren Todenhausen, Lenderscheid und Großropperhausen – hier hatte Oberflächenwasser für überflutete Keller gesorgt. Im Einsatz waren dreizehn Feuerwehren der Ohetalgemeinde, die Koordination lag in den Händen der Führungsstaffel Frielendorf. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Norbert Mühling. Die Verpflegungsgruppe aus Welcherod versorgte die Feuerwehrleute mit warmen Getränken und Essen – um drei Uhr nachts gab es für alle Einsatzkräfte und Helfer Nudeln mit Tomatensoße. Nach Angaben der Feuerwehr Frielendorf wurden während des Einsatzes rund 900 Sandsäcke am Bauhof mit Sand gefüllt und auf Paletten gestapelt. 700 Sandsäcke transportierten die Feuerwehrleute in die betroffenen Ortsteile und schützten damit Kellerfenster und Türen besonders gefährdeter Gebäude. „Bedauerlicherweise hat sich das Wasser stellenweise seinen Weg durch Kanäle gesucht, sodass vollgelaufene Keller nicht immer zu verhindern waren“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bürgermeister Thorsten Vaupel – selber aktiver Feuerwehrmann - machte sich vor Ort ein Bild der Lage und unterstützte die Einsatzkräfte tatkräftig. Nach über sieben Stunden konnten die letzten Feuerwehren am frühen Samstagmorgen wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

Caßdorf, Mühlhausen, Waßmuthshausen, Berge und die Homberger Kernstadt traf es ebenfalls. In der Hans-Staden-Allee liefen einige Keller voller Wasser, das die Kanalisation nicht mehr abführen konnte. In Waßmuthshausen trat der Rinnebach über die Ufer, was zu Straßensperrungen führte. Auch hier wurden an einigen Stellen Sandsäcke ausgelegt, um Keller zu schützen. In Caßdorf sorgte der Ohebach für Überschwemmungen. Auch die Efze trat über die Ufer, was man in Mühlhausen, Berge und Hebel beobachten konnte. (wal | pm)

©Foto: nh24 | Wittke-Fotos
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. August 2017 um 19:45 Uhr
 

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