Großes Interesse an Veränderungen am Baunsberg Drucken E-Mail
Mittwoch, den 22. November 2017 um 07:49 Uhr

Am Abend beleuchtet ©Foto: pm | nhRückblick und Ausblick auf Projekte des Förderprogramms „Soziale Stadt“
BAUNATAL.
Kürzlich waren interessierte Bürger des Wohngebietes Baunsberg zu einem Stadtteilspaziergang eingeladen. An verschiedenen Stationen überzeugten sich die Bewohner und politischen Vertreter der Stadt von der Weiterentwicklung des Wohngebietes.

Im Jahr 2015 wurde das Wohngebiet Baunsberg in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Viele der gemeinsam erarbeiteten und im Integrierten Handlungskonzept festgeschriebenen Projekte wurden bereits umgesetzt. Weitere sollen in den nächsten Jahren schrittweise verwirklicht werden, sind in Planung oder im Bau.

„Das Interesse an den Veränderungen ist sehr groß“, war das Fazit der Ersten Stadträtin Silke Engler am Ende des Rundganges. Bereits in den letzten Jahren habe es Stadtteilrundgänge im Wohngebiet gegeben und immer wieder komme etwas Neues hinzu, so Engler.

Mehrere Bauträger investieren

Große Interesse ©Foto: pm | nhStart des kurzweiligen Spaziergangs war am Stadtteilplatz. Hier informierte die Erste Stadträtin über die Sanierung und Umgestaltung des ehemaligen Kirchenzentrums zum Kinder- und Familienzentrum, über die Angebote und über die Stadtteilmanager Doreen Köhler und Stephan Wagner, die im Frühjahr ihre Arbeit aufgenommen haben. Weiter ging es zum Pilotbau der GWH in der Birkenallee, bei dem 26 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen. Zudem konnten die interessierten Teilnehmer den neu gebauten Spielplatz der GWH und die neuen Treppenanlagen an dem Gebäude der Wohnstadt in der Birkenallee 66/66a genauer unter die Lupe nehmen.

Im Wohngebiet Baunsberg werden weitere Wohneinheiten entstehen. Mehrfamilienhäuser werden in nächster Zeit von der GWH und von BTV Immobilien gebaut. Näheres erläuterte Engler, die gleichzeitig auch über das energetische Quartierskonzept, den Neubau der Baunataler Diakonie, die ein neues Wohnheim an der Lindenallee bauen und über geplante Wohnumfeldmaßnahmen der Wohnstadt.

Stand des Orientierungs- und Lenkungskonzeptes

An der nächsten Station stellte sie den aktuellen Stand des Orientierungs- und Lenkungskonzeptes vor. Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 sollen den Anwohnern erste Ergebnisse präsentiert werden.

Auf großes Interesse stieß auch der Umbau des Bolz- und Basketballplatzes sowie des Spielplatzes Dachsbergstraße. Nach einer Ruhephase ist der Bolzplatz, der mit Hybridrasen ausgestattet wurde, im Frühjahr ganzjährig bespielbar. Die Sanierung des Basketballplatzes wird in Kürze beginnen. Erste Stadträtin Silke Engler informierte des Weiteren über ein Kooperationsprojekt mit Schule, Stadtteilzentrum und Stadtteilmanagement, bei dem es um einen sicheren Schulweg geht.

Letzte Station Obstwiese

An der Obstwiese ©Foto: pm | nhDie letzte Station des Stadtteilrundgangs war die Obstwiese hinter dem Stadtteilzentrum. Auf der Obstwiese fanden im laufenden Jahr zahlreiche Aktionen zur Belebung statt. Auch erhielten die Anwohner hier Informationen zu kommenden Aktionen und geplanten Verbesserungen, sowie zur Flaniermeile, die als zentrale Rad- und Fußwegverbindung durch das Wohngebiet führen soll. Planungen hierzu sollen im nächsten Jahr im Wohngebiet gemeinsam besprochen werden.

Lichter erleuchten das Stadtteilzentrum

Während sich die Erwachsenen über die Projekte im Wohngebiet informierten, konnten die Kinder im Stadtteilzentrum Laternen und Spiralen basteln, mit denen sie den Saal des Kinder- und Familienzentrums anschließend zum Leuchten brachten. Der Chor der Kindertagesstätten Birkenallee und Bornhagen sorgte mit ihren Liedern für eine stimmungsvolle Atmosphäre, so dass die Besucher den Abend gemeinsam ausklingen ließen. (pm | rs)

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