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Rettungswagen werden nicht abgezogen Drucken E-Mail
Freitag, den 13. Oktober 2017 um 13:53 Uhr

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und der DRK Rettungsdienst Mittelhessen teilen mit, dass es keinerlei Pläne gibt, die Rettungswache in Biedenkopf zu schließen. ©Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf | nh Kreis und DRK warnen vor dubioser Rettungsdienst-Werbung
BIEDENKOPF. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und der DRK Rettungsdienst Mittelhessen teilen mit, dass es keinerlei Pläne gibt, die Rettungswache in Biedenkopf zu schließen.

Auch sollen die Rettungswagen nicht aus Biedenkopf abgezogen oder die gute rettungsdienstliche Versorgung im Landkreis Marburg-Biedenkopf beeinträchtigt werden. „Wichtig ist auch der Hinweis, dass der öffentliche Rettungsdienst nicht aus Spenden oder durch Mitgliedsbeiträge für Hilfsorganisationen finanziert wird“, erklärt Lars Schäfer, Leiter des für den Rettungsdienst zuständigen Fachbereichs Gefahrenabwehr beim Landkreis Marburg-Biedenkopf. Auch die Entscheidung über die Stationierung von Rettungswagen läge nicht bei den Hilfsorganisationen, die im Auftrag des Landkreises Marburg-Biedenkopf den Rettungsdienst leisten.

Hintergrund ist, dass in den vergangenen Tagen in Biedenkopf und anderen Kommunen des Hinterlandes mindestens ein Mann unterwegs war, der vorgab, Mitglied einer Hilfsorganisation zu sein, eine entsprechende Uniform trug und um Spenden oder eine Mitgliedschaft für diese Organisation warb. Der Mann soll versucht haben, mit der falschen Behauptung, der Erhalt der Rettungswache in Biedenkopf sei nur durch Spenden oder eine Mitgliedschaft zu sichern, Geld zu sammeln. Dies hat zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in Biedenkopf und Umgebung verunsichert.

„Es ist höchst verwerflich, wenn hier versucht wird, mit der Angst der Menschen vor einer schlechteren notfallmedizinischen Versorgung Gewinne für eine Organisation zu erzielen“, sagt Markus Müller, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Mittelhessen GmbH. „Das ist ein ganz schlechter Stil“, sind sich Müller und Schäfer einig.

„Wir warnen ausdrücklich davor, an der Haustür solche Spendengeschäfte auf der Basis fadenscheiniger und abenteuerlicher Geschichten abzuschließen. Deshalb haben wir auch die Informationen zu den Vorfällen in Biedenkopf an die Polizei zur weiteren Prüfung weitergeleitet“, sagen Lars Schäfer und Markus Müller.

In der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass Organisationen, zum Beispiel auch mit Werbeständen vor Supermärkten für eine Mitgliedschaft werben, um etwa eine bessere rettungsdienstliche Versorgung zu erhalten. So wurde schon Geld für einen neuen Baby-Notarztwagen (den es im Landkreis Marburg-Biedenkopf schon lange gibt) gesammelt oder für eine Verbesserung der Rettung mit Hubschraubern geworben, die nur mit der Mitgliedschaft in einer angeblichen Hilfsorganisation zu erzielen sei.

„Das ist alles kompletter Unsinn“, stellt Lars Schäfer klar. „Die rettungsdienstliche Versorgung im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist sehr gut. Notärzte und Rettungswagen sind so im Kreis verteilt, dass eine Versorgung innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist möglich wird“, sagt Schäfer. Über den Einsatz eines Rettungshubschraubers werde zudem auch nicht aufgrund einer Mitgliedschaft in irgendeiner Organisation sondern einzig aufgrund einer medizinischen oder taktischen Notwendigkeit entschieden. (pm)

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