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Siebert: »Milchvieh-Betrieben geht es wieder besser« Drucken E-Mail
Freitag, den 04. August 2017 um 06:32 Uhr

©Foto: CDU | nhBundestagsabgeordneter besucht landwirtschaftlichen Betrieb
HERBELHAUSEN. Auf Einladung des Kreisbauernverbands Frankenberg hat der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Gemünden/Wohra den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Löwer im Gemündener Stadtteil Herbelhausen besucht.

Dort informierte sich Siebert nicht nur über die Entwicklung des Familienbetriebs, sondern auch über die Lage der heimischen Milchvieh-Betriebe. Der Hof von Familie Löwer zählt 150 Milchkühe mit einer Herdenleistung von 10.500 Litern und verfügt über 125 Hektar Grün- und Ackerland. Zum Hof gehören drei Boxenlaufställe sowie modernste Melktechnik mit gleich zwei Melkrobotern. Betriebsleiter Reinhard Löwer informierte darüber, dass nicht nur seine Ehefrau Claudia im Betrieb engagiert ist, sondern auch sein Sohn Marcel. Der Hof von Familie Löwer ist einer von fünf Vollerwerbsbetrieben im etwa achtzig Einwohner und sechshundert Rinder zählenden Herbelhausen.

Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Heinrich Heidel, und Geschäftsführer Matthias Eckel berichteten, dass die Milcherzeugung der wichtigste Produktionszweig der Landwirtschaft im Frankenberger Land sei. Insofern seien auch die nordhessischen Landwirte durch die schwierige Lage am Milchmarkt in den Jahren 2015 und 2016 besonderen Belastungen ausgesetzt gewesen. Die Lage habe sich jedoch durch die Umsetzung zweier Hilfspakete der Europäischen Union und zahlreicher nationaler Maßnahmen gebessert. Bernd Siebert MdB ergänzte, dass seit dem Jahr 2015 finanzielle Hilfestellungen in Höhe von 581 Millionen Euro geleistet wurden: „Ich freue mich sehr, dass, neben einer Marktbereinigung durch den Rückgang der Milchmenge, auch die Politik der Bundesregierung dazu geführt hat, den vielen familiengeführten Milchvieh-Betrieben einen auskömmlichen Milchpreis zu sichern.“

Die Vertreter des Kreisbauernverbandes informierten, dass Milchbauern derzeit einen Milchpreis von etwa 0,33 € pro Kilogramm erhalten. Noch vor einem Jahr habe dieser bei lediglich 0,23 € gelegen.

Bernd Siebert MdB betonte abschließend den Wert von Familienunternehmen wie dem von Familie Löwer für Nordhessen: „Die Landwirtschaft trägt erheblich zur Wertschöpfung, aber auch zu Lebensqualität, Kultur- und Landschaftspflege sowie zur Sicherung der Versorgung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln bei. Außerdem stellen sie bei uns auf dem Lande wertvolle und moderne Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, dass faire Marktpreise den Erzeugern ein auskömmliches Einkommen ermöglichen.“ (pm)

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