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Frielendorf stärkt Soldaten den Rücken Drucken E-Mail
Freitag, den 17. November 2017 um 09:47 Uhr

Stellv. Kommandeur Division Schnelle Kräfte, Brigadegeneral Hans Hoogstraten ©Foto: Haaß | Gemeinde Frielendorf | nh»Gelbe Schleife« als Zeichen der Solidarität am Rathaus befestigt
FRIELENDORF. Hoher militärischer Besuch in Frielendorf. Anlässlich der Übergabe der »Gelben Schleife“ war am Dienstagvormittag auch der stellvertretende Kommandeur der »Division Schnelle Kräfte«, Brigadegeneral Hans Hoogstraten, in die Ohetalgemeinde gekommen.

Er könne sich nicht erinnern, dass jemals ein General im Rathaus zu Gast gewesen sei, sagte Bürgermeister Thorsten Vaupel schmunzelnd, als er dem holländischen Offizier einen Frielo – das inoffizielle Wappentier des Luftkurortes – als Willkommensgruß überreichte.

Frielendorf ist die fünfundzwanzigste Kommune im mittelhessischen Bereich, welche mit dem einprägsamen Symbol der »Gelben Schleife« ihre Verbundenheit zur Bundeswehr zum Ausdruck bringt. »Ich bin der festen Überzeugung, dass es gerade in der heutigen Zeit für unsere, ja, ich sage ganz bewusst unsere, Soldatinnen und Soldaten sehr wichtig ist, den Rückhalt in der Bevölkerung zu spüren«, stellte Vaupel in seiner Rede fest.

Hoogstraten machte deutlich, dass die Unterstützung der Gesellschaft nicht nur für Soldaten, sondern auch deren Familien und Freunde enorm wichtig sei, und lobte das Konzept der »Gelben Schleife«: »Es ist gut, das die Gemeinschaft damit die Soldatinnen und Soldaten unterstützt.«

Ihren Ursprung hat die »Gelbe Schleife« vermutlich im amerikanischen Bürgerkrieg. Damals banden Angehörige von Soldaten erstmals gelbe Bänder um Bäume, um ihre Verbundenheit auszudrücken. Insbesondere nach dem sogenannten Karfreitagsgefecht am 2. April 2010 in Afghanistan fand die »Gelbe Schleife« ihren Weg nach Deutschland und verbreitete sich zunehmend. Damals fielen bei Kämpfen im Dorf Isa Khel bei Kundus drei deutsche Soldaten, mehrere wurden verwundet.

Frielendorf bekennt sich zur Bundeswehr: Bürgermeister Thorsten Vaupel und Oberstleutnant Frank Hille, Vorsitzender des Fördervereins Division Schnelle Kräfte, enthüllen die »Gelbe Schleife« am Rathaus in Frielendorf. ©Foto: Gemeinde | Haaß | nhDass die »Gelbe Schleife« in Frielendorf am Rathaus einen zentralen Platz gefunden habe, sei ein starkes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung gegenüber den Soldaten der Bundeswehr, freute sich Oberstleutnant Frank Hille, Vorsitzender des Fördervereins Division Schnelle Kräfte: »Das ist wichtig, denn jeder Soldat, der hier durchfährt, sieht, dass hier Menschen leben, die seine Arbeit anerkennen.«

Es sei bedauerlich, dass die Gesellschaft Soldaten kaum noch wahrnehme, sagte Bürgermeister Thorsten Vaupel und fügte an: »Unsere Soldatinnen und Soldaten vertreten die Bundesrepublik in der Welt und das zum Teil unter Gefährdung des eigenen Lebens. Das verdient Respekt und Anerkennung, das möchte ich heute ausdrücklich würdigen«.

In Frielendorf fühle man sich mit der Bundeswehr eng verbunden und zeige mit der »Gelben Schleife« gerne seine Solidarität gegenüber den Soldaten, betonte der Verwaltungschef der Ohetalgemeinde: »Die Anbringung der „Gelben Schleife« hier am Rathaus ist unser kleiner Beitrag dafür, dass die Bundeswehr auch künftig in der Gesellschaft fest verankert bleibt.« (pm) 

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Kommentare   

 
+55 # Dr. Björn Gödicke 2017-11-17 12:53
Als Einwohner der Gemeinde begrüße und unterstütze ich dies ausdrücklich!
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-52 # Zella 2017-11-17 17:56
Die Bundeswehr hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung, weil Ihre Einsätze keine Probleme löst und nicht zur Verbesserung der Lage beiträgt. Der Afghanistan zum Beispiel Einsatz ist ein Desaster. Wie schon Frau Käßmann feststellte: „nichts ist gut in Afghanistan“. Militäreinsätze verschärfen Konflikte anstatt Sie zu entspannen. Das müssten wir doch aus den gutgemeinten aber fehlgeschlagene n Militäreinsätze n vor allem der Amerikaner, nach dem 2 Weltkrieg gelernt haben. Als Arbeit kann man die Tätigkeit der Soldaten schon gar nicht bezeichnen. Schade um das schöne Steuergeld, das in die Bundewehr investiert wird.
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-35 # Lisa 2017-11-18 17:05
Ob eine Schleife an das Rathaus angebracht wird oder nicht, sollten die Bürger per Abstimmung entscheiden und nicht der Bürgemeister. Auch ich sehe die Schleife kritisch
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+27 # ein Ropperhäuser 2017-11-18 20:26
Liebe Lisa,
solche Entscheidungen trifft nicht der Bürgermeister allein sondern zusammen mit dem Magistrat bzw. in Frielendorf wird darüber im Gemeindevorstan d abgestimmt. Und dieser ist nunmal mit den Bürgerinnen und Bürgern besetzt, die von der Bevölkerung gewählt wurden..
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+16 # Schwälmer 2017-11-18 21:14
ES ist falsch, wenn man man die Bundeswehr rundweg verteufelt. Die Unterstützung gilt den Soldaten und den Angehörigen. Kritik ist an der Führung und den politischen Verantwortliche n zu üben. SO schlecht wie die Bundeswehr jetzt politisch geführt wird, war sie in den ganzen Jahren nicht geführt worden. Die Einsatzbereitsc haft wird zu Tode gespart. Wenn schon über 50 % der ehemals schlagkräftigst e Panzerwaffe der Nato in Europa nicht einsatzbereit ist, dann ist das eigentlich ein Grund zum Rücktritt für die Verteidigungsmi nisterin. Auch sind die Skandale in der Inneren Führung ein Sinnbild für die beschi..ene Moral der Truppe. Als ehemaliger Dienstgrad einer Panzerbrigade muss man zumindest den Kopf schütteln.
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+3 # MeisterSchwalmEder 2017-11-19 09:16
Nicht nur die der Panzer: Scchiffevwerden beschafft die für den geplanten weltweiten Einsatz nicht geeignet sind. Hubschrauber leiden unter fehlender Ersatzbeschaffu ng und werden wie Flugzeuge auch "gefleddert" um sie zum Ersatzteillager zu machen.
Piloten kommen nicht ausreichend zum Üben , ihre Flugstaundenzgá hl ist zu nirdering.
NH90 - das Anforderungspro fil wird solange runtergeschraub t bis es zum Hun+bschrauber der gekauft wurde passt.Das gilt besonders für den Einsatz über See.
Deckenhöhe zu niedrig, Haltepunkt für schnellen Absatz von Kräften zu schwacj+, Reichweite zu gering usw.

PUMA - durch ständige Nachforderungen und Umrüstungen ist jeder Panzer wie fast jeder Hubschrubervauc h fast schon eine
Eilnzelfertigung.

usw.
Traumatisierte und ihre Familien kämpfen gegen eine Bürokratie statt Hilfe zu erhalten wie sie nötig. Alles nur auf Antrag mit ausufernden Fragen.

Und dann verteilt man Fähnchen !

Zu den Vorkommnissen: Was regt man sich auf? Ist die Bundeswehr nicht Spiegelbild und Teil unserer Gesellschaft?
Menschen die unter so hohen Belastungen stehen sollten auch Freiräumne haben wenn es um ihr Privatleben geht.


Soldaten als Beruf zu bezeichnen ist falsch.
Ein Beruf ist eine Tätigkeit die Spaß und Freude macht, der nicht zum Vernichten und zum töten zwingt.
Die Gesellschaft kauft sich ihre Freiheit und tritt dann mit Füßenauf denen rum die da tätig.

Radikalismus ist heute doch kein Anrecht der rechten oder linken Gruppierungen.
Unsere eigene Regierung und Verwaltung drangsaliert uns doch und nimmt uns den Atem.
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-26 # Zella 2017-11-19 11:34
Zu der Frage, welche Tätigkeit die Soldaten ausführen und ob man diese als Arbeit bezeichnen darf möchte ich auf das bekannte Tucholsky Zitat verweisen. Verweisen heißt nicht bestätigen. Ich möchte es nur in die Diskussion einbringen.
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-6 # MeisterSchwalmEder 2017-11-19 13:48
Welches Zitat meinen sie?
Ist doch hilfreich und sofort lesbar.
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-14 # Zella 2017-11-19 17:41
Wollen Sie, dass man mich juristisch belangen kann. Wegen diesem Zitat sind schon Prozesse geführt worden. Auf das juristische Glatteis möchte ich mich dann doch nicht begeben.
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+7 # MeisterSchwalmEder 2017-11-19 20:25
Die Wiedergabe eines Zitats soll strafbar sein?

Ich weiß im Moment nicht welches der vielen Sprüche von Tucholsky sie meinen
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-1 # MeisterSchwalmEder 2017-11-19 09:25
spiegel.de/.../ ...

Und was macht die Bundeswehr ? Beschafft voraussichtlich ein ungeeignetes teures Flugzeug dass wie einst der Starfighter für die gesetzten Zile nicht wirklich geeignet ist.

Dabei gäbe es durchaus Technik in Europa - wenn man nicht alles in einem vereinen wollte.
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+7 # Schwälmer 2017-11-19 17:07
Das Problem ist nicht Die Bundeswehr, es ist die politische Führung, ich muss mich wiederholen. Wenn die Beschaffung nicht von dem Notwendigen sonder von dem was man für wenige Geld bekommen kann, dann ist das nicht richtig.
Die Bundeswehr muss mit Material ausgestattet sein, dass über lange Zeit unter härtesten Bedingungen funktioniert. Das ist zurzeit nicht der Fall. Entschieden wird nach langen Planungsphasen, von Leuten, die die Technik nicht benutzen. SO werden Gutachter damit beauftragt, die Waffen zu begutachten, bevor sie diese beschaffen. Das kostet Millionen mehr und verzögert die Beschaffung um Jahre, bis sie nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Das ist aber nicht die Bundeswehr, die das zu verantworten hat, das ist die Verwaltung und die Führung. Der Soldat, der muss damit leben und im schlechtesten Fall sterben.
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-25 # Zella 2017-11-19 11:18
Die meisten Kommentare zeigen, die Bundeswehr ist doch eher eine Karnevalstruppe , als eine Armee. Zu Auslandseinsätz en wird Sie eher aus symbolischen Gründen geschickt. Einen wirklichen Auftrag kann sie nicht erfüllen. Jeder weiß, dass die Bundeswehr nur bedingt einsatzfähig ist. Es passiert aber nichts, keiner greift uns an und keiner fühlt sich unsicher. Das zeigt doch, dass unsere Sicherheit auch ohne diese sogenannte Armee gewährleistet ist.
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+6 # MeisterSchwalmEder 2017-11-19 13:54
Noch. Und wenn sich was ändert, was dann ?
Wer schreit dann als erstes nach Hilfe?

""Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. - Dann kommt der Krieg zu dir." (Carl Sandburg, nicht Berthold Brecht, wie viele denken)

„Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“ (das ist von Berthold Brecht)

"Jedes Land hat eine Armee. Entweder eine eigene oder eine fremde." (Winston Churchill)

"Wenn der Teufel den Geist der Menschen verwirren will, bedient er sich der Idealisten." (Nicolo Machiavelli)

gutefrage.net/. ../...

Lesenswert
cducsu.de/.../. ..
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+9 # Schwälmer 2017-11-19 17:18
Tolle Zitate, die haben aber nichts mit der Gegenwart zu tun. Die Bundeswehr ist für die Rüstungsbranche ein riesiges Geschäft, an dem Lobbyisten sich dumm und dämlich verdienen.
Das geht schon seit Jahrzehnten so, nur unter Scharping hat es mal eine bessere Einkaufspolitik gegeben, als Rühe Verteidigungsmi nister wurde, hat der das wieder geändert.
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+5 # MeisterSchwalmEder 2017-11-19 20:33
Die sind aktuell und nur eine Antwort auf die Aussage man brauche keine Armee !
Da ich selbst in der Beschaffung von Rüstungsgütern in einer Umbruchphase der BW tätig war und Einblick in die Abläufe hatte anf´gefangen von den ersten Ideen, der Festlegung von Mengen, Wegen der Instandsetzung bis hin zur Lagerhaltung von Ersatzteilen einschl. der Verwertung alter Rüstungsgüter, der Bereitstellung von Mitteln und der Ausschreibung samt Beschaffungspha se, Mängelbeseitigu ng wenn Fehler vorliegen glaube ich doch ein wenig mehr zu wissen wie die Medienberichter stattung geprägten Bürger.

Gerade NH 90 und PUMA sind Musterbeispiele für die Fehler die die Politik und Führungskräfte auch im militärischen Bereich machen. Zumindest im Bereich PUMA war ich indirekt eingebunden und habe eine Menge an Vorgängen erlebt.

Der Verteidigungsau sschuss ist überfordert - es wird so zubereitet dass es den Mitgliedern gefällt. Danach ist alles Automatismus, weil man das bereistgeflosse nen geld und die Zeit nicht ganz vergeblich genutzt haben will.
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-6 # Zella 2017-11-19 17:39
Haben Sie Bedenken, dass uns Österreich annektiert? Wir sind von Freunden umzingelt.
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