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Experten lieferten Gesundheitstipps und wichtige Informationen Drucken E-Mail
Donnerstag, den 14. September 2017 um 10:16 Uhr

Tipps und Informationen von Experten (von links): Chefarzt der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin am Asklepios Klinikum Schwalmstadt, Dr. Andreas Hettel, Facharzt Eghart Bredow und Chefarzt der Chirurgie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt, Dr. Felix Meuschke, standen den Zuhörern der Gesundheitsakademie on Tour in Borken Rede und Antwort. @Foto: Klein  | nhErste Station der Gesundheitsakademie on Tour in Borken
BORKEN (HESSEN). Den Besuchern der Gesundheitsakademie on Tour im Kulturzentrum Altes Amtsgericht in Borken, wurden nützliche Gesundheitstipps und Informationen rund um das Thema Erkrankungen im Bauchraum geboten.

Die Experten Eghart Bredow, Internist und Facharzt für Magen-Darm-Erkrankungen sowie die Asklepios Chefärzte Dr. Felix Meuschke und Dr. Andreas Hettel standen auch bei vielen Fragen der Zuhörer am Mittwochabend Rede und Antwort.

Ausbuchtungen in den Darmwänden, die sogenannten Divertikel, sind zu einer Volkskrankheit geworden, berichtete Eghart Bredow. „Der Druck im Darm begünstigt die Entstehung der Divertikel. Dies betrifft im Besonderem ältere Menschen, aber auch jüngere Frauen und Männer leiden vermehrt unter dieser Krankheit.“ Körnerreiche Nahrung, die sich in den Darm-Ausbuchtungen festsetzt, begünstigt nach Auskunft des Internisten schmerzhafte Entzündungen. „Wenn neben den starken Schmerzen dann noch Fieber hinzukommt ist es höchste Zeit für eine Behandlung im Krankenhaus. Denn wenn die Darmwand unter Umständen zu reißen droht, ist eine sofortige Operation unumgänglich. Der erkrankte Darmbereich muss schnellstmöglich entfernt werden“, erklärte Bredow. Als Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Divertikeln nannte der Mediziner ballastreiche Nahrung, zu fettiges Essen und zu wenig Trinken.

Operative Eingriffe weckten gerade mit Blick auf Narkosen bei vielen Menschen Ängste, stellte Dr. Andreas Hettel fest, Chefarzt der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin am Asklepios Klinikum Schwalmstadt. „Wir haben aber aufgrund der medizintechnischen Ausstattung gigantische Möglichkeiten, um Patienten optimal zu überwachen. Während der vergangenen 15 Jahre habe die Anästhesie eine Reihe von Revolutionen erlebt, erklärte Dr. Hettel. „Die wichtigste Rolle in der modernen Medizin spielt die Patientensicherheit, die während der Operationen durch die kontinuierliche Überwachung gewährleistet ist.“

Um moderne Operations-Standards ging es auch beim Vortrag von Dr. Felix Meuschke, Chefarzt der Chirurgie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt. „Die minimalinvasive Chirurgie kann man heute mit Fug und Recht als faszinierend bezeichnen. Wo bis vor einigen Jahren noch große Schnitte nötig waren, setzen wir heute dreidimensionale Kameras und spezielle Instrumente ein, die wir durch kleine Schnitte in die Operationsfelder einführen. Dies verkürzt die Operationszeiten deutlich und die Patienten werden viel schneller wieder mobil.“ Überdies würden beispielsweise auch Gallenblasen mithilfe der neuesten 3D HDTV Videosysteme im Klinikum Schwalmstadt entfernt und die Refluxkrankheit behandelt. „Ganz neu praktizieren wir das Implantieren von Reflux-Schrittmachern. Sie stimulieren das Nervengewebe und so den Verschluss des Mageneingangs durch die eigene Muskulatur.“ Dies trage zu einer raschen Beschwerdefreit der Betroffenen bei, erklärte Dr. Meuschke.

SERVICE: Als nächstes laden Dr. Hettel und Dr. Meuschke zu ihren kostenlosen Vorträgen am Mittwoch, 4. Oktober, 18 Uhr, in das Kultur- und Begegnungszentrum „Alte Sparkasse“ in Homberg/Efze ein. (pm)

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